Ernteanteile & Bestellung
Neu ab der Ernte 2026/27: Unser Öl kommt von der Peloponnes. Mehr dazu weiter unten unter Zum neuen Kapitel.
Wie funktioniert ein Ernteanteil?
Du bestellst deinen Anteil vor der Ernte und zahlst im Voraus – genau dann, wenn das Geld im Hain gebraucht wird: für Netze, Arbeitslöhne und die Vorbereitung der Ernte. Nach Pressung und Abfüllung bekommst du dein Öl. Ein voller Ernteanteil sind 6 Liter (zwei 3-Liter-Kanister); du kannst aber auch mit einem einzelnen Kanister einsteigen.
Wann wird meine Bestellung geliefert?
Nach der Ernte, sobald das Öl gepresst und abgefüllt ist – voraussichtlich im Zeitraum Dezember bis März. Den genauen Termin kündigen wir per Newsletter und unter Neues an.
Das gilt für alles: Mandeln, Korinthen, Sultaninen und Oregano kommen gemeinsam mit dem Öl zu dir. Einzelne Artikel verschicken wir nicht vorab – so entsteht nur ein Paket statt mehrerer.
Was sind die Abholtage – und wo finden sie statt?
Die schönste Art, an dein Öl zu kommen: Wir treffen uns, verkosten gemeinsam das frische Öl, erzählen vom Projekt – und du nimmst deinen Anteil direkt mit. Abholtage veranstalten wir in Hamburg, München und auf dem Gröönlandhof in Ostfriesland. Wähle im Checkout den Reiter „Abholung“ und dort deinen Ort – das ist kostenlos. Die genauen Termine und Orte geben wir rechtzeitig per Newsletter und unter Neues bekannt.
Wohin liefert ihr und was kostet der Versand?
Wir versenden innerhalb Deutschlands – ab 8,90 €, nach Gewicht gestaffelt; den genauen Betrag siehst du im Checkout. Ins Ausland versenden wir derzeit nicht. Wer in Hamburg, München oder auf dem Gröönlandhof abholt, zahlt keinen Versand. Alle Details auf der Seite Versand & Zahlung.
Rund ums Öl
Wie lagere ich das Olivenöl am besten?
Kühl, dunkel und gut verschlossen – der Kanister schützt das Öl ohnehin vor Licht. Ideal sind 14–18 °C. Bei kühler Lagerung kann das Öl ausflocken; das ist ein Qualitätsmerkmal und verschwindet bei Zimmertemperatur wieder.
Wie lange hält eigentlich Olivenöl?
In Kanistern hält sich Olivenöl besonders lange frisch. Unser Olivenöl übersteht ohne Probleme eine Lagerungszeit von 1,5 bis 2 Jahren. Olivenöl reift während der Lagerung nach: Ist das junge Öl noch sehr wild (hinsichtlich der Aromen, versteht sich), wird das reifere Öl mit der Zeit immer milder.
Bei der Lagerung sollte man das Olivenöl vor Licht und Wärme schützen; die optimale Lagertemperatur ist 14–18 °C. Wichtig ist auch, längeren Kontakt mit Sauerstoff zu vermeiden – also Kanister oder Flasche nach der Benutzung immer gleich wieder verschließen.
Wie nachhaltig ist eigentlich so ein Kanister?
Wir haben lange überlegt, wie wir mit der Verpackung umgehen – am liebsten würden wir lose verkaufen, was in Deutschland für Olivenöl nicht zulässig ist. Wir haben uns schließlich für den – quasi klassischen – Weißblechkanister entschieden.
Weißblech hat in Deutschland eine Recyclingquote von etwa 95 % (es ist leicht aus dem Abfall isolierbar), bei seiner Herstellung wird wesentlich weniger Energie aufgewendet als beispielsweise bei Aluminium, und es gibt jahrzehntelange Erfahrungen, wie es mit Lebensmitteln in Bezug auf die Gesundheit reagiert.
Auch die Umverpackung passt dazu: Wir versenden in Kartons aus Graspapier und polstern mit Stärke-Bollen, die sich in Wasser auflösen.
Verpackung ist immer ein Kompromiss – wir glauben, mit dem Weißblechkanister den Weg der bestmöglichen Nachhaltigkeit und der Schonung des Olivenöls vor Sonnenlicht und Sauerstoff gegangen zu sein.
Was bedeutet „biologisch-dynamisch“?
Landwirtschaft nach den Grundsätzen Rudolf Steiners: Der Hof wird als in sich geschlossener Organismus verstanden – Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen wirken zusammen, mit so wenig Eingriff wie möglich und ohne synthetische Dünger oder Pestizide. Die Familie Kontogiannis arbeitet seit 2006 nach diesen Prinzipien.
Zum neuen Kapitel
Ist Platanenblatt noch dasselbe Projekt?
Ja! Am Modell ändert sich nichts: ein Hain, eine Familie, eine persönliche Beziehung – mit Ernteanteilen, Vorfinanzierung, Abholtagen und Sofortspenden. Auch die Menschen dahinter bleiben dieselben: Urte und Ralf. Neu ist „nur“ der Ort: Ab der Ernte 2026/27 kommt unser Öl vom Hof der Familie Kontogiannis bei Korinth auf der Peloponnes.
Warum kommt das Öl nicht mehr von Lesbos?
Nach vielen gemeinsamen Jahren mit unserem ersten Partnerbauern Prokopis geht dieses Kapitel zu Ende – wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und alles, was in ihr gewachsen ist. Mit der Familie Kontogiannis haben wir einen neuen Partner gefunden, der seit 2006 konsequent biologisch-dynamisch wirtschaftet. Mehr dazu in unserem Beitrag „Ein neues Blatt“.
Schmeckt das neue Öl anders?
Ja – und darauf freuen wir uns. Neuer Hain, neue Sorten, anderes Terroir: Das Öl der Ernte 2026/27 wird seinen eigenen Charakter haben, geprägt von Boden und Klima der Peloponnes. Dieselbe Sorgfalt, ein neuer Geschmack – wir entdecken ihn gemeinsam mit euch.
Was wird aus dem Schulprojekt „Lernort Olivengarten“?
Es geht weiter! Wir entwickeln es gemeinsam mit der Familie Kontogiannis an seinem neuen Standort weiter, damit der Olivengarten auch auf der Peloponnes Schülerinnen und Schülern als freier Bildungsort zur Verfügung steht.
Spenden & Verein
Bekomme ich für meine Sofortspende eine Spendenbescheinigung?
Ab einer Spende von 50 € sendet dir der gemeinnützige Verein Platanenblatt e.V. umgehend eine Spendenbescheinigung zu. Bei kleineren Beträgen genügt dem Finanzamt bis 200 € dein Kontoauszug als Nachweis.
Was macht der Verein Platanenblatt e.V.?
Der gemeinnützige Verein Platanenblatt e.V. sammelt Spenden, die zur Finanzierung des freien Bildungsortes im Olivenhain eingesetzt werden. Darüber hinaus fließen Direktspenden aus dem Verkauf des Olivenöls des Projektes Platanenblatt an den Verein. Die finanzielle Hilfe wird für den Freien Bildungsort im Olivenhain eingesetzt.
Mehr auf der Seite Der Verein.
Noch Fragen?
Warum heißt ihr eigentlich Platanenblatt?
In vielen Dörfern Griechenlands steht seit Generationen eine Platane auf dem zentralen Platz. Unter ihrem weit ausladenden Blätterdach traf man sich, tauschte Neuigkeiten aus, feierte und verbrachte die heißen Stunden des Tages im Schatten. So wurde die Platane weit mehr als nur ein Baum: Sie wurde zum Mittelpunkt des Dorflebens – zu einem Zeichen für Gemeinschaft, Beständigkeit und Heimat.
Manche dieser Platanen begleiten ihre Dörfer seit Jahrhunderten. Generationen kommen und gehen. Der Baum bleibt.
Meine Frage steht hier nicht …
Du kannst uns gerne eine Mail senden oder uns anrufen (040 29 85 67 15). Wir freuen uns immer, von euch zu hören!